Fluggesellschaften drohen Geldstrafen für Lockangebote
09/21/2009 (Fluggesellschaften, Reiseinformationen)

Foto: pixelio/Britta Schröder
Medienberichten zufolge hat der Bundesrat Sanktionen gegen undurchsichtige Preisgestaltung bei Flugtickets beschlossen. So müssen Fluggesellschaften sowie Reiseveranstalter und –vermittler, die Kunden mit falschen Angaben locken, künftig mit hohen Bußgeldern (bis zu 25.000 Euro) rechnen. Die Androhung von Bußgeldern sei ein wirksames Instrument gegen undurchsichtige Preisgestaltung bei Flugtickets.
Damit schütze man die Verbraucher vor irreführender Werbung und bösen Überraschungen bei der Flugbuchung, so Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD). Neben dem Endpreis müssen die Fluglinien auch Steuern, Flughafengebühren sowie die sonstigen Zuschläge und Entgelte gesondert ausweisen. So erfahre der Fluggast präzise, was er wirklich zu zahlen habe, so Tiefensee weiter. Verstöße gegen die Preistransparenz können dem zuständigen Luftfahrt-Bundesamt über dessen Internetseite gemeldet werden (www.lba.de).